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Über uns

Rückblick und Ausblick

Am 31.12.2016 hat die Initiative „Diakonische Hausgemeinschaften Heidelberg e.V.“ die Trägerschaft für das Mehrgenerationenhaus Heidelberg abgegeben. 10 Jahre lang war Ingo Franz der Leiter des Mehrgenerationenhauses – in enger Zusammenarbeit mit Dr. Nicolas Albrecht-Bindseil. An verschiedenen Stellen sind noch Veröffentlichungen zu lesen, in denen die Zuständigkeiten für die Zeit bis Ende 2016 zur Darstellung kommen. Im Mehrgenerationenhaus Heidelberg ist während der Pionierzeit der Aufbaujahre ein Ensemble verschiedener Akteure entstanden. Die Weiterentwicklung des Mehrgenerationenhauses ist nun von den anderen Akteuren in diesem Ensemble übernommen worden. Die Initiative „Diakonische Hausgemeinschaften Heidelberg e.V.“ wendet sich neuen Aufgaben zu. Auf dieser Homepage wird darüber informiert. Die Akteure in unseren verschiedenen Aktionsfeldern sind Mitwirkende in Freiwilligen-Projekten. Sie geben jedem Projekt das je eigene Gepräge. Wir erwarten mit weiteren Projekten eine Entwicklung als dezentrales Verbundsystem. In den vergangenen 30 Jahren wurden Erfahrungen bei der Bildung von Gemeinschaften mit diakonischer Identität gesammelt. Dieser Ertrag der Pionierarbeit kann beim Aufbau von inklusiven nachbarschaftlichen Netzwerken an verschiedenen Orten fruchtbar werden. Die Adressen der Vereinsarbeit sind die Adressen der verschiedenen Projekte. Die Geschäftsstelle für die miteinander verbundenen Projekte ist in der Georg-Mechtersheimer-Straße 13 in 69126 Heidelberg, Telefon: 0151 27550000.

 

Historie

Die Erfahrungen in den Pilotprojekten für „sorgende Gemeinschaften“ seit 1989 und die Erkenntnisse beim Aufbau eines Solidaritätsnetzwerkes als Betreiber des Mehrgenerationenhauses Heidelberg (von 2007 bis 2016) kommen den neuen Gemeinschaftsprojekten zugute. In den Aktionsfeldern unserer Freiwilligen-Initiative waren schon immer Familien, Alleinstehende, junge und ältere Menschen aktiv beteiligt. Menschen mit Assistenzbedarf haben mit ihren spezifischen Lebenserfahrungen immer ganz wesentlich zum Gelingen von offenen Vielfaltsgemeinschaften beigetragen. Ohne das freiwillige Engagement von Menschen aus anderen Kulturkreisen wären viele Aktivitäten nicht möglich gewesen. Alle Beteiligten konnten sich jeweils in sehr unterschiedlichen Aufgabenfeldern engagieren, Wesentliches erfahren und lernen sowie ihre Persönlichkeit in bestimmten Bereichen neu erleben und entfalten. Alle wirkten beim Aufbau und Betrieb der Projekte auch in den Entscheidungsprozessen mit.

Für den Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre liegt mir die folgende Einteilung in Entwicklungsabschnitte nahe:

  • 1987 – 1995: Die innovative diakonische Pioniergemeinschaften – eine gemeinschaftliche seelsorglich-therapeutische Entdeckungsreise
  • 1993 – 1998: Evaluation, Kommunikation, Konzeptionsentwicklung
  • 1998 – 2007: Inklusionsgemeinschaft „Dorf in der Stadt“ mit dem Gemeinschaftshaus „Markusforum“
  • 2007 – 2016: Das öffentliche „Mehrgenerationenhaus Heidelberg“ und die sozialwirtschaftlichen Kleinbetriebe in dessen Umfeld
  • 2014 – 2017 Schrittweiser Abschied aus dem Mehrgenerationenhaus Heidelberg und Start neuer Projekte