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Offener Mittagstisch

Miteinander zur Mittagszeit im Hermann-Maas-Haus, Hegenichstr. 22, HD-Kirchheim:

Di., Do., Fr. – jeweils 13 Uhr

Der Mittagstisch im Hermann-Maas-Haus ist eine offene Veranstaltung mit täglich offenen Fragen:

Wie viele Leute werden kommen, wer kann welche Aufgaben beim Kochen und Decken, in der Kommunikation, in der Assistenz oder beim Aufräumen übernehmen, wer bringt sich in welcher Sprache und mit welchen Lebensgeschichten ein? Überraschungen und Improvisation gehören zu dieser freundlichen, inklusiven Lerngemeinschaft dazu. Kommen Gruppen zu uns, wünschen wir uns eine Anmeldung, Einzelpersonen können unangemeldet kommen.

 

Abwechslung und Kontinuität:

Ein ganz offener Kreis sorgt jedes Mal für neue Herausforderungen und für viele Anlässe gemeinsamen Lernens. Dabei erfahren wir viel voneinander und lernen, ein Miteinander in Vielfalt zu gestalten.

 

Finanzierung:

Eine wichtige Rolle spielt eine kleine Kerngruppe, zu der auch Menschen mit Behinderungen gehören, die in diesem Projekt „Eingliederungshilfe“ erfahren. Durch die Mittel der „Eingliederungshilfe“ und durch das zuverlässige freiwillige Engagement einiger Menschen, die sich als Gastgeber engagieren, hat das Gemeinschaftsabenteuer eine finanzielle Grundlage und eine zuverlässig gewährleistete Regieführung. Die kostenlose Teilnahmemöglichkeit bezweckt nicht eine „Armenspeisung“, sondern eher eine Einladung zu einer Gemeinde-Bildungsveranstaltung. Wir werben sehr für die Teilnahme von Menschen, die sich zwischen vielen Terminen und aus einem beziehungsreichen Lebensfeld heraus am Mittag eine Stunde Zeit nehmen, um sich von neuen Impulsen inspirieren zu lassen. Für die Vorbereitung und den Abwasch ist durch Personen gesorgt, die viel Zeit für freiwilliges Engagement haben. Wer dieses Vorhaben mit Spenden unterstützen möchte, erhält bei einer Überweisung an „Diakonische Hausgemeinschaften Heidelberg e.V.“ eine Spendenbescheinigung. (IBAN DE64520604100005012783)

 

Ablauf der Treffen:

Das Mittagessen beginnt mit einem Lied, einem Bibelvers oder einer kleinen Andacht, oft auch mit einem Austausch über diese Impulse. Wir nehmen einander wahr, stellen uns gegenseitig vor und würdigen den Beitrag derer, die sich aktiv bei Planung und Zubereitung des einfachen vegetarischen Essens eingebracht haben. (Manchmal kann man auf Wunsch auch Fleisch oder Wurst essen.) Zuweilen genießen wir Speisen aus fernen Ländern, denn die offene Runde wird auch von Menschen mitgestaltet, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Daher gliedert sich freitags auch eine Einheit mit Sprachunterricht an das Mittagessen an.

 

Zielgruppenvielfalt in einer Gemeindeveranstaltung für alle:

An dieser besonderen Veranstaltung nehmen Menschen aus allen Bildungsschichten, aus sehr verschiedenartigen Lebenslagen und aus unterschiedlichen kirchlichen Traditionen teil. Am offenen Mittagstisch – deutlich erkennbar als Gemeindeveranstaltung – sind viele Menschen ohne eine konfessionelle Prägung aktiv dabei. Für manche Beteiligte gehen von dieser Gemeinschaftsaktivität neue Impulse für die persönliche Lebensgestaltung und für eine Perspektive des Glaubens aus. Es entsteht ein vitales Beziehungsgefüge. (Für manche eröffnet das gemeinschaftliche Abspülen neue Chancen.)

 

Zahlen:

Die Zahlen der Teilnehmenden nehmen tendenziell zu: Zum Start im September 2015 gab es zwischen 4 und 10 Teilnehmende. Anfang 2017 sind es zwischen 10 und 20 Personen.

 

Ziele und Perspektiven:

„Miteinander zur Mittagszeit“ möchte ein Angebot gemeinsamen Lernens gestalten, um inklusive, diakonische Vielfaltsgemeinschaften an einem kirchlichen Ort zu initiieren. Beispielgeschichten, in denen Spielregeln der Inklusion neue Lebensmöglichkeiten eröffnen, verweisen auf den Horizont des Reiches Gottes. Soziale und kulturelle Aktivitäten im ökumenischen Kontext der Kirchengemeinden in diesem Beziehungsfeld können sich an den Aktionskreis dieser Freiwilligen-Gemeinschaft angliedern.