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Hausgemeinschaften – Lust auf gute Gesellschaft

Orte guter Nachbarschaft gestaltet die Initiative »Diakonische Hausgemeinschaften Heidelberg – caritas in der Gemeinde leben lernen – e.V.«. Junge und Ältere, Familien und Menschen, die alleine leben, erfahren gegenseitige Ergänzung. Sehr unterschiedliche Lebenslagen kommen in den Aktionsfeldern unserer Initiative zusammen. Menschen aus vielen Ländern und mit unterschiedlichen Prägungen erleben win-win-Situationen. Wir fördern tragfähige Netzwerke, in denen Freiwillige – Menschen mit und ohne Behinderung – zum Gelingen eines vielseitigen Gemeinschaftslebens beitragen. Die behutsame Regieführung in unseren Aktionsfeldern ermöglicht gegenseitige Unterstützung. So entsteht ein gutes Miteinander von freiwilligem Engagement und professioneller sozialer Arbeit. Eine Sozialraum-Moderation, die Inklusion fördert, schafft Modelle für die Gestaltung des Miteinanders in einer Gesellschaft im demografischen Wandlungsprozess.

„caritas in der Gemeinde leben lernen“

Im Untertitel des Vereinsnamens formulieren wir ein wesentliches Anliegen unserer Initiative: Caritas in der Gemeinde leben lernen. Als Lernbewegung in gemeindlichen Kontexten haben wir begonnen. Im gemeinsamen Lernen von Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen kommen auch grundlegende Fragen des Lebens und des Glaubens vor. Viele Menschen – junge und ältere – erfahren, dass Worte der Bibel in den Beziehungsfeldern unserer Initiative als aktuell und lebensnah erkannt werden. Die Räume, in die wir zu Aktivitäten eines offenen Gemeinschaftslebens einladen, werden oft als „kirchliche Orte“ erfahrbar.

 

Kontakt aufnehmen

Telefon: 0151 27550000.
ingo.franz@hausgemeinschaften.de

 

Impressionen sammeln und gleich auch mitwirken
– das ist durch die Teilnahme am offenen Mittagstisch möglich:
Hermann-Maas-Haus, Hegenichstraße 22, 69124 HD-Kirchheim.
Jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag um 13 Uhr.

Herzlich willkommen!

 

Sorgende Gemeinschaften

Menschen mit Assistenzbedarf gehören selbstverständlich dazu, wenn, „sorgende Gemeinschaften“ entwickelt werden.

Immer wieder gibt es Personen, die mit hohem Unterstützungsbedarf wegen Behinderung oder bei schwerer Krankheit – z.B. auch auf ihrer letzten Wegstrecke – in den Beziehungsfeldern unserer Freiwilligen-Initiative leben und mitwirken wollen. Sie benötigen dabei individuell gestaltete Assistenzdienste. So hat sich ein Kooperationsgefüge entwickelt, in dem beispielsweise ambulante Pflegedienste zu dauerhaften Kooperationspartnern geworden sind. Das Initiieren und das Gestalten von „sorgenden Gemeinschaften“ gehört zum Alltag in den offenen Treffpunkten. Mit dem Institut für Gerontologie hat sich eine punktuelle Kooperation ergeben. Der Leiter dieses Instituts, Prof. Andreas Kruse, hat den Begriff der „sorgenden Gemeinschaft“ in den Rang eines Fachbegriffs gebracht. Unsere Initiative engagiert sich dafür, dass „sorgende Gemeinschaften“ sich konstituieren und zu zuverlässigen Verankerungspunkten in vitalen Wohnquartieren werden. Interessierte ermuntern wir, mit uns Kontakt aufzunehmen:

Ingo Franz, Telefon: 0151 27550000, ingo.franz@hausgemeinschaften.de

 

Inklusion

Inklusion wird immer mehr als eine aktuelle gesellschaftliche Aufgabe erkannt. Spielregeln, die Ausgrenzung verhindern, eröffnen neue Perspektiven für die Gesellschaft. Sozialräume, in denen alle mitwirken können, sind Zukunftswerkstätten für eine moderne Stadtentwicklung. Spielregeln der Inklusion zu erlernen, ist eine große Bildungsaufgabe für eine Gesellschaft, die den demografischen Wandel zu gestalten hat. Der „Sozialraum-Moderation“ kommt in offenen Vielfaltsgemeinschaften eine besondere Bedeutung zu, damit unterschiedliche Beteiligungen zu einem guten Zusammenwirken gelangen. Freiwilliges und berufliches Engagement ergänzen sich in unseren Nachbarschaftsprojekten. Die offenen Treffpunkte sind Lernorte für alle Freiwilligen. Alle Mitwirkenden sind Lehrende und Lernende zugleich und tauschen sich aus über die Erkenntnisse ihres Lebens in den unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Erfahrungsfeldern. Menschen mit Assistenzbedarf sind in diesem Zusammenspiel keine Fürsorgeobjekte. Sie sind aktiv Beteiligte in Pilotprojekten. Alle engagieren sich für Modellwerkstätten der Hoffnung, für ein solidarisches Miteinander in Kirche und Gesellschaft.

 

Kultur und Soziales

Zusammenklang – Die Arbeit in Bereichen des Sozialen und der Kultur:

Das Zusammenspiel der Vielfalt eröffnet Räume, in denen sich kulturelles Leben entfalten kann. Musik hören, gemeinsam Musizieren und Singen, Bildungsveranstaltungen und Bildungsreisen, Literatur lesen und Kreatives entwickeln – die Arbeit in Bereichen der Kultur ist immer ein wesentliches Anliegen in unseren Vielfaltsgemeinschaften gewesen. Die Freundschaft zu Künstlern und Künstlerinnen prägt den Zusammenklang an den Lebensorten unserer Initiative. Dies wird beispielsweise regelmäßig zum Jahresanfang erkennbar, wenn die Initiative „Diakonische Hausgemeinschaften Heidelberg e.V.“ eine große Veranstaltergemeinschaft sozialer Organisationen zusammenruft, um das große Benefizkonzert mit dem SAP-Sinfonieorchester zu realisieren. Durch die Vielfalt der an diesem Kulturprojekt Beteiligten ist das Konzert „Zusammenklang“ zu einer Metapher für unsere Vision einer Gesellschaft mit Spielregeln der Inklusion geworden.